12-03-2025
Lesezeit: 5 Minuten
RHINO STORIES
Plastik-Management
Wie die globale Plastikkonvention RHINOSHIELDs Nachhaltigkeits-Mission widerspiegelt
12-03-2025
Lesezeit: 5 Minuten

Jedes Jahr schleichen sich hunderte Millionen Tonnen Plastikmüll leise in unsere Ökosysteme ein und bedrohen unsere Gesundheit. Während die Welt händeringend nach Lösungen für diese wachsende Krise sucht, hat sich das globale Plastikabkommen (Global Plastics Treaty) als bahnbrechender Versuch etabliert, der Plastikflut den Kampf anzusagen.
Für RHINOSHIELD – eine Marke, deren Wurzeln in der Innovation liegen – ist diese globale Bewegung Herausforderung und Chance zugleich: Wir wollen durch Design, Materialwissenschaft und echte Kreislaufverantwortung vorangehen.
Die globale Plastikkonvention ist ein historisches internationales Abkommen, um Plastikverschmutzung direkt an der Quelle zu bekämpfen. Laut dem UN-Umweltprogramm (UNEP) produziert unser Planet jährlich rund 400 Millionen Tonnen Plastikmüll, von denen aber weniger als 10% ordnungsgemäß recycelt werden. Der Rest landet in Flüssen, Ozeanen und sogar in der Luft, die wir atmen – eine unsichtbare, aber tödliche Gefahr für Ökosysteme und uns Menschen.
Die fünfte Verhandlungsrunde (INC-5) fand vom 25. November bis 1. Dezember im südkoreanischen Busan statt und brachte Vertreter aus 175 Ländern sowie über 400 Beobachter und Organisationen zusammen. Das Abkommen, das oft mit dem Pariser Klimaabkommen verglichen wird, zielt darauf ab, die Plastikverschmutzung in jeder Phase des Lebenszyklus – von der Produktion bis zur Entsorgung – einzudämmen. Ziel ist ein globaler Rahmen, der für Konsistenz, Machbarkeit und messbare Ergebnisse sorgt.
Eigentlich wollte die UN bis 2024 ein rechtsverbindliches Abkommen unter Dach und Fach haben. Das Ziel: ein umfassender Beschluss, der die Plastikproduktion drosselt, das Recycling verbessert und eine globale Kreislaufwirtschaft beschleunigt.
Doch eine Einigung? Fehlanzeige. Die Gespräche endeten ohne einen finalen Entwurf, und der Vorsitzende verkündete, dass die Diskussionen zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Der größte Streitpunkt: Soll die Plastikproduktion direkt an der Quelle begrenzt werden? Über 100 Länder unterstützten Obergrenzen für die Produktion („upstream“), während ölproduzierende Nationen dagegenhielten und argumentierten, dass sich die Bemühungen stattdessen auf Recycling und Abfallmanagement („downstream“) konzentrieren sollten.
💡 Wusstest du schon?
99 % aller Kunststoffe werden aus fossilen Brennstoffen hergestellt, was extrem viel CO₂ verursacht.
Jede Minute verbraucht die Welt rund 2 Millionen Plastiktüten, die bis zu 500 Jahre brauchen, um sich zu zersetzen.
Bis 2050 könnte das Gewicht des Plastiks im Ozean das aller Fische zusammen übersteigen.
Rund 80 % des Meeresmülls besteht aus Plastik – was jeden von uns zu einem wichtigen Teil der Lösung macht.
Das traditionelle Modell „Nehmen-Herstellen-Wegwerfen“ behandelt Plastik wie Müll – was zu niedrigen Recyclingquoten und massivem Ressourcenverlust führt.
Eine Kreislaufwirtschaft hingegen sieht Plastik als Ressource, die wiederverwendet, neu verarbeitet und wieder in Produktionssysteme integriert werden kann. Das Ziel: Die Lebensdauer von Produkten verlängern, Müll eliminieren und sicherstellen, dass Materialien in einem nachhaltigen Ökosystem zurückgeführt werden.
Die Ellen MacArthur Foundation (EMF) nennt drei Schlüsselprinzipien der Kreislaufwirtschaft:
1. Produkte so designen, dass sie leicht zerlegbar, wieder zusammensetzbar und ungiftig sind.
2. Die Lebensdauer von Materialien und Produkten so lange wie möglich verlängern.
3. Erneuerbare Ressourcen nutzen, um die Abhängigkeit von endlichen Rohstoffen zu minimieren.
Innovation war schon immer der Kern von RHINOSHIELD – und Nachhaltigkeit ist da keine Ausnahme.
Das Unternehmen wendet Prinzipien der Kreislaufwirtschaft an, um die Umweltbelastung zu reduzieren, Abfall zu vermeiden und Monomaterial-Design für effizientes Recycling zu fördern.
Dieses Jahr hat RHINOSHIELD mit CircularNext Taiwans erste Handyhülle aus 100 % recyceltem Material auf den Markt gebracht – ein echter Meilenstein für den Plastikkreislauf.
1) Alte Hüllen recyceln und Reste wiederverwenden
Die recycelten Materialien für CircularNext stammen aus zwei Hauptquellen: zurückgegebene Handyhüllen aus dem RHINOSHIELD-Recyclingprogramm und Produktionsreste. Jedes Stück – egal wie klein – wird maximal wiederverwertet.
2) Monomaterial-Design für effizientes Recycling
Die meisten Handyhüllen auf dem Markt bestehen aus einem Materialmix, was das Recycling nahezu unmöglich und teuer macht. Das Monomaterial-Design von RHINOSHIELD ermöglicht direktes Schreddern und Neuproduzieren. Das eliminiert komplexe Zwischenschritte und macht den Prozess schneller und reibungsloser.
3) Technologie-gestützte Langlebigkeit
Materialrecycling kann normalerweise die Struktur schwächen, aber RHINOSHIELDs eigene Materialtechnologie ermöglicht mindestens sechs volle Recycling-Zyklen – bei gleichbleibend erstklassiger Robustheit und Performance.
4) Transparente Kreislauf-Verfolgung
Jede CircularNext Hülle hat einen QR-Code, der Einblick in die Recycling-Geschichte und Produktionsdetails gibt – für lückenlose Rückverfolgbarkeit und Transparenz über den gesamten Lebenszyklus.
5) Rücknahmesystem und wachsender Impact
Seit 2022 baut das „Circular Ecosystem Recycling Program“ von RHINOSHIELD ein zugängliches Rückführungs-Netzwerk auf, um Recycling für Verbraucher einfach zu machen. Das Unternehmen plant, die Initiative über physische Stores, Einsende-Programme und regionale Partner im asiatisch-pazifischen Raum und Europa auszuweiten und bietet weiteren Marken an, gemeinsam ein nachhaltiges Kreislauf-Ökosystem zu schaffen.
Auch wenn die Verhandlungen zur globalen Plastikkonvention aktuell in einer Sackgasse stecken: Der Wandel darf nicht stoppen.
Plastikverschmutzung ist eine globale Herausforderung – und ihre Lösung erfordert die Zusammenarbeit von Einzelpersonen, Industrien und Nationen.
Als Pionier im Bereich des zirkulären Plastikdesigns setzt RHINOSHIELD seine Versprechen weiter in Taten um. Von Monomaterial-Engineering und Recycling-Innovation bis hin zu transparenter Rückverfolgbarkeit und globalen Partnerschaften: Jede Initiative verkörpert die Überzeugung der Marke, dass Nachhaltigkeit eine gemeinsame Verantwortung ist.
Jede Entscheidung zählt. Gemeinsam können wir verändern, wie Plastik hergestellt, genutzt und wiederverwendet wird – um einen besseren Planeten für künftige Generationen zu hinterlassen.
OECD: Plastics
AP (2. Dez. 2024): What to know about the plastic pollution treaty talks that have concluded in South Korea
Business Today ESG Taiwan (2. Dez. 2024): Why the Global Plastics Treaty has yet to reach an agreement
Environmental Information Center (Umweltinformationszentrum) (2. Dez. 2024): Global Plastics Treaty talks stalled—negotiations to continue next year
Greenpeace (3. Dez. 2024): INC-5 Breakdown: Why plastic production cuts are non-negotiable